Intelligent Price Automation

Initiale Preisfindung

Initial Pricing

Gewinnmaximierung durch optimale Einstandspreise: Das Modul für die initiale Preisfindung basiert auf einer einzigartigen Preisdatenbank, in der alle Artikel auf Basis von Attributen historisiert werden.

Problem

Der Preis ist für viele Händler das mit Abstand wichtigste Marketinginstrument. Angesichts geringer Spannen und Kostendrucks ist der Preis der herausragende Gewinntreiber. Der Handel verharrt in der Praxis dennoch überwiegend bei herkömmlichen Methoden der Preisbildung. Die initiale Preisfindung ist geprägt durch Faustregeln und Kosten-Plus-Denkweise. In der Regel fungieren die Einstandskosten dabei als Basis für die Aufschlagskalkulation. Eine kundenzentrische Preisbildung, welche die Bedürfnisse und Zahlungsbereitschaften der Kunden berücksichtigt, findet nur in den wenigsten Fällen statt.

aifora Initiale Preisfindung

Für die initiale Preisfindung greift aifora auf eine einzigartige Preisdatenbank zurück. Hier werden die Artikeldaten aller Marken mit Hilfe von Attributen historisiert. Schon während der Produktentwicklung kann dadurch nachvollzogen werden, wie bestimmte Artikeleigenschaften den Absatz in der Vergangenheit beeinflusst haben. Kombiniert mit aktuellen Markt- und Wettbewerbsdaten und einem innovativen Value-based Pricing-Ansatz wird somit die Kundenfokussierung auch bei der initialen Preiskalkulation sichergestellt.

Key Feature 1 – Referenzartikel und Attribute

Die umfassende Preisdatenbank stellt die entscheidungsrelevanten Informationen zur Verfügung. Historische Artikel werden hier auf Basis von Attributen klassifiziert und gespeichert. Bei der Listung neuer Artikel wird mittels Clustering auf geeignete Referenzartikel zurückgegriffen und ein Vorschlagspreis generiert. Zusätzlich werden Informationen wie Ordermengen, Absatzmengen, Verkaufszeiträume und Lokationen bei der Preiskalkulation berücksichtigt.

Key Feature 2 – Markt- und Wettbewerbsinformationen

Neben historisierten Artikeldaten stellen wir preispolitische Informationen über relevante Wettbewerber bereit. Durch ein spezielles Matching-Verfahren kann der Anwender Artikel mit ähnlichen Attributen und Eigenschaften identifizieren und bei der Preissetzung berücksichtigen. Dies sichert die strategische Preis- und Positionierungsstrategie. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere externe Datenbanken (u.a. Trend Forecasting) einzubinden.

Key Feature 3 – Verbundeffekte

Für die produktübergreifende Preisoptimierung ist die Messung der Kreuzpreiselastizitäten von entscheidender Bedeutung. Durch Preisanpassungen erzielte Nachfrageveränderungen werden analysiert und anhand festgelegter Attribute die spezifischen Sortimentsbeziehungen prognostiziert. Der Algorithmus verarbeitet diese Informationen automatisch und ermittelt für jedes Produkt den optimalen Erstpreis. Durch diese Vorgehensweise werden substitutive sowie komplementäre Produktbeziehungen gezielt ausgenutzt, um über alle Artikel hinweg ein optimiertes Ergebnis zu erreichen.